Zukunft & Jugend

Es braucht Strategien, Maßnahmen und Vertrauen, um Jugendliche mehr in Entscheidungen einzubinden

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, doch mit den wichtigen Fragen beschäftigen wir uns schon länger. Welche Themen bewegen uns heuer, welche Probleme müssen wir bewältigen, wird die neue Bundesregierung gute Arbeit leisten, können wir unsere hohen Lebens- und Umweltstandards in NÖ auch nach der Wahl im Jänner halten und wie wird es meiner Familie und mir im neuen Jahr ergehen, etc.? Allzu gerne würden manche von uns diese Antworten jetzt schon kennen oder zumindest heute schon wissen was morgen wichtig ist.

Zeit für die Zukunft

Aber warum nehmen wir uns keine Zeit für viele dieser Fragen, vor allem für jene, die uns ganz persönlich oder unseren unmittelbaren Wohn-, Arbeitsund Wirkungsbereich betreffen? Das gilt natürlich auch für unsere Jugend, die unsere gemeinsame Zukunft ganz maßgeblich beeinflussen wird. Aufgrund des herausfordernden Alltags ist für diese Auseinandersetzung oft keine Zeit oder der passende Rahmen fehlt – das wollen wir mit unserer Zukunftswerkstatt ändern.

Gestalter der Zukunft

Am 17.11.2017 lud die VP Breitenfurt zur ersten Zukunftswerkstatt und durfte genau solche Fragen an interessierte Jugendliche richten. Warum? Wir als VP-PolitikerInnen wissen, unsere Jungend ist Innovator für die Zukunft. Gemeinsam wollen wir neue und bewährte Wege für unsere Gemeinde zusammentragen, durchdenken und auch querdenken. Jugendliche werden dabei zu tatsächlich Beteiligten, sie können und sollen Einfluss nehmen, mitgestalten und umsetzen.

Themen der Zukunft

Lebensqualität in Breitenfurt: Sie wird sehr hoch eingestuft, die Ruhe wird oft hervorgehoben und als Ausgleich dringend gebraucht. Wohnen: Ein Teil möchte jedenfalls in Breitenfurt bleiben und ist bereits für das Projekt „Leistbares Wohnen“ vorgemerkt. Einige SchülerInnen wollen ihren Wohnort, abhängig vom nächsten Ausbildungsschritt, erst später auswählen. Freizeit: Jugendliche, die bereits mobil und deshalb unabhängig sind, verbringen einen Großteil ihrer Freizeit in den Nachbargemeinden (Diskotheken, Bars, etc.). Ein kurzer Drink geht sich im Ort immer aus. Den jüngeren BreitenfurterInnen fehlt es an Freizeitangeboten und Jugendveranstaltungen. Mobilität: Sie ist besonders wichtig. Schnell den Führerschein machen, um von den Eltern und dem öffentlichen Verkehr unabhängig zu sein, denn mit letzterem ist die Jugend unzufrieden. Schulwege aber auch das nächtliche Heimkommen nach dem Ausgehen sind oft mühsam. Insgesamt gibt es noch viel zu tun.

Die Zukunft gemeinsam gestalten

Wir wollten unserer Jugend zuhören und wichtige Impulse und Ideen aufgreifen – das haben wir gemacht. In einem zweiten Schritt werden wir ein erstes konkretes Projekt herausgreifen und gemeinsam weiterentwickeln. Wir freuen uns schon jetzt auf dieses Vorhaben und wünschen unserer Jugend und ALLEN BreitenfurterInnen einen erfolgreichen und guten Start ins neue Jahr.

Doris Polgar