Generationenplan passt

Volle Fahrt voraus! Aber etwas stimmt nachdenklich…

Sehr erfreulich war die breite Zustimmung zu wichtigen Teilen des Generationenplans, auch und gerade bei den nicht sehr günstigen Vorzeichen. Die Grünen – an sachlichen Diskussionen nicht interessiert - hatten wie noch nie auf Fundamentalopposition gemacht und aufgefordert, alle Fragen mit Nein zu beantworten. Ziemlich entlarvend waren dabei ihre Begründungen. Null Interesse an einer Zusammenarbeit, nicht einmal in Teilbereichen.

Fundamentalopposition

Wir haben es jetzt schwarz auf weiß, dass den Grünen nur daran gelegen ist der Koalition aus Volkspartei und SPÖ zu schaden. Dafür opfern sie gerne grüne Grundsätze und Ideen: Geförderte Wohnungen auf Gemeindegrund: NEIN, Ausbau der Öffis: NEIN, Funktionale Verbesserungen: NEIN, Radwege: NEIN, und sogar Verbesserungen des Schutzes der „Wiese“: NEIN.

Gleichzeitig erfolgt die Aufsichtsbeschwerde gegen gewählte GemeinderatsmandatarInnen bei der Bezirkshauptmannschaft: die Fragen seien nicht richtig formuliert. Zur Erinnerung: Die Grünen hätten die Chance gehabt, durch Zusatzanträge etwas zu ändern. Stattdessen haben sie einfach die Gemeinderatssitzung verlassen.

Generationenplan passt

Wir sind heute froh, dass bei all diesen Voraussetzungen die Gemeindemitglieder doch politische Reife gezeigt haben und den einzelnen Aspekten des Entwicklungsplans mehrheitlich zugestimmt haben. Dass der zusätzliche Schutz der Breitenedergründe durch Teilaufschließungszonen, die Durchwegung und die öffentliche Zugänglichkeit nicht angenommen worden sind, stimmt aber doch nachdenklich. Offenbar ist es uns nicht gelungen, diese Idee klar genug zu kommunizieren.

Schlechtere Karten

Auch zeigt die Durchsicht der Aufsichtsbeschwerde, dass unser Anliegen von den Grünen nicht verstanden worden sind. Könnte die Nein-Empfehlung auch auf diesem Unverständnis basieren? Man hätte vielleicht doch in der Gemeinderatssitzung bleiben sollen: Bei der Befragung ging es nämlich – Entgegen der Unterstellung der Grünen - nicht darum, ob die Breitenedergründe bebaut werden. Sechs der zehn Hektar sind Bauland, nur eben als Aufschließungszone nicht freigegeben. War den Grünen nicht klar, dass gemäß den Verordnungen von 1995 und 2001, jedenfalls gebaut werden darf, wenn die Aufschließungszone wegfällt, wenn also die angeführten Voraussetzungen erfüllt sind? Die wesentlichste davon ist der Bedarf an Wohnraum für BreitenfurterInnen, jede sogenannte B13-„Lösung“ ist hingegen eine rechtlich unhaltbare Wunschvorstellung. Kann man denn wirklich annehmen, dass dieser Wohnraumbedarf in den nächsten 20- 30 Jahren nicht gegeben sein wird?

Böses Erwachen?

Genau das sollte man außer Streit stellen: der Bedarf wird gegeben sein. Daher werden die Eigentümer in Zukunft auf der Wiese bauen dürfen. Mit dem Generationenplan wollen wir auch das Wie des Bauens beeinflussen, was jetzt von 57,4% der Abstimmenden abgelehnt worden ist, also von rund 20% der Wahlberechtigten.

Eine Parallele fällt auf: Auch beim BREXIT waren vom Hass auf Regierung und EU geprägte Schreihälse am Werk, wenige sind dann zur Abstimmung gegangen. Die Schreihälse sind abgetreten und Großbritannien steht vor einem Scherbenhaufen. Hoffentlich gibt’s für Breitenfurt nicht auch einmal so ein böses Erwachen.

Michael Klinger

Gemeinderat

Volksbefragung

Breitenfurt hat entschieden

2.264 BreitenfurterInnen, also gut ein Drittel (36,5%) unserer stimmberechtigten Bevölkerung, hat am 20.1.2019 an der Volksbefragung teilgenommen. Bei ihnen möchte ich mich zuerst sehr herzlich bedanken, dass sie das Angebot in Anspruch genommen haben, sich aktiv mit der Zukunft unseres Ortes auseinanderzusetzen.

Die Ergebnisse

1. 52,4% sind für Leistbares Wohnen für junge und ältere BreitenfurterInnen, vorrangig auf gemeindeeigenen Grundstücken.

2. 56,7% sind für zukunftsweisende Maßnahmen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs und für alternative Angebote für den Individualverkehr.

3. 53,1% sind für funktionale und gestalterische Verbesserungen im Ort wie Bereiche der Hauptstraße hinsichtlich Verkehrssicherheit und Ortsbild, der Festplatz in der Schloßallee oder der Kardinal Piffl-Platz.

4. 57,4%, also rund 20% der wahlberechtigten Wohnbevölkerung, haben sich gegen Maßnahmen zur Absicherung der Nutzung der „Breiteneder- Gründe“ bei entsprechendem Bedarf für BreitenfurterInnen ausgesprochen.

Dieses Ergebnis bewerte ich insgesamt als Erfolg der Arbeit der ÖVP-SPÖ-Koalition. Trotz der Empfehlung der Opposition, alle vier Fragen mit Nein zu beantworten, bestärkt uns die Mehrheit der an der Volksbefragung teilnehmenden Bevölkerung (51,2%), mit dem Generationenplan weiterzumachen – allerdings in abgeänderter Form.

Die „Wiese“ (Breiteneder-Gründe) bleibt eine einzige Aufschließungszone, ohne nähere Bestimmungen für öffentliche Räume, Radwege etc. Sollten für die in Privatbesitz stehenden Grundstücke in Zukunft die Voraussetzungen für eine Bebauung gegeben sein, wurde nun eine Chance zur optimalen Mitgestaltung aus der Hand gegeben.

Der „Generationenplan“ stellt ein örtliches Gesamtkonzept dar und für die VP/SP-Ortsführung wäre die „Wiese“ eine mögliche Zukunfts-Reserve für junge und ältere BreitenfurterInnen gewesen, sofern einheimischer Bedarf besteht. Denn wie sich jetzt schon zeigt, wandert ein Großteil der jüngeren BreitenfurterInnen ab, da ein Verbleiben im Ort einfach nicht leistbar ist. Diese Tatsache wird auch durch den starken Andrang junger BreitenfurterInnen auf die gerade in Bau befindlichen Wohnungen in der Kasimir-Graff-Gasse untermauert.

Wie es weitergeht

Eines steht für mich ganz klar fest: Die Anliegen unserer Mitbürger müssen Vorgabe und Aufgabe für unsere Arbeit sein. Die Ergebnisse der Volksbefragung sind zu respektieren. Auf unserer Seite finden sich Debatte, Kompromiss und letztlich demokratische Entscheidungen – mit dem Ziel, die Gemeinde gemeinsam und konstruktiv in bessere Bahnen zu lenken. Alle vier Punkte wird der Breitenfurter Gemeinderat behandeln. Es gilt Lösungen zu finden, die den Erwartungen der Breitenfurter Bevölkerung so gerecht wie nur möglich werden. In letzter Konsequenz: Der Status Quo „Aufschließungszone Breiteneder- Gründe“ bleibt bestehen.

Ernst Morgenbesser

Bürgermeister

Ergebnis der Volksbefragung

Allgemeine Informationen

Aufgrund der Anordnung der Volksbefragung durch den Gemeinderat gem. § 63 der NÖ Gemeindeordnung ist die Ausschreibung durch den Bürgermeister am 18. Dezember 2018 erfolgt.

Die Volksbefragung findet am Sonntag, dem 20. Jänner 2019, in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr statt. Für jede der vier Fragen werden Ihnen von der Sprengelwahlbehörde verschiedenfärbige Stimmzettel übergeben.

Stimmberechtigt sind alle Personen, die am Stichtag in der Gemeinde ihren ordentlichen Wohnsitz haben, österreichische Staatsbürger oder Staatsbürger eines Mitgliedsstaates der Euro päischen Union sind, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind und am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben. Zur Wahl bitte unbedingt einen amtlichen Lichtbildausweis (z.B. Reisepass, Führerschein) mitnehmen.

Sie erhalten zeitgerecht eine Wählerverständigungskarte aus der Sie Wahllokal und Wahlsprengel ersehen können. Bitte diese Karte zur Volksbefragung mitnehmen, diese erleichtert der Sprengelwahlbehörde das Auffinden im Wählerverzeichnis.

Es besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Die Wahlkarte ist schriftlich spätestens am Mittwoch, 16. Jänner 2019, persönlich bis spätestens Freitag, 18. Jänner 2019 bis 12.00 Uhr am Gemeindeamt, mit Nachweis der Identität, zu beantragen (z.B. Kopie Reisepass, Führerschein). Es besteht die Möglichkeit unter www.wahlkartenantrag.at die Wahlkarte auch elektronisch zu beantragen. Ebenfalls wird eine besondere Wahlbehörde für bettlägerige Personen eingerichtet, die Antragstellung erfolgt wie oben und zusätzlich durch Glaubhaftmachung der Bettlägerigkeit.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Amtstafel und der Gemeindehomepage unter www.breitenfurt.gv.at.

Unhaltbare Rechtsstandpunkte

2 x 3 macht 4. Widewidewitt und 3 macht Neune. Ich mach' mir die Welt widewide wie sie mir gefällt.

Die Grünen haben im vorweihnachtlichen Dauerfeuer allerhand zweifelhafte „rechtliche“ Munition ausgepackt. Dabei ist ihnen oft jeder Wahrheitsbezug abhandengekommen. Alternative Realität nennt man so etwas. Hier ein paar entlarvende Klarstellungen zu rechtlichen Aspekten:

Das Baier-Papier

Gemeinderätin Rass-Hubinek hatte angefragt, ob es eine Frist für die Freigabe der Aufschließungszone gäbe. Nona - gibt es nicht. Hatte auch niemand behauptet. Dass Dr. Baier vom Amt der NÖ Landesregierung dann z. B. darauf hingewiesen hat, dass eine Gemeinde verpflichtet ist, „Möglichkeiten zu suchen, um verordnete Freigabebedingungen zu erfüllen“, wollte man nicht hören. So fuhr man halt das nächste Geschütz auf.

Verwaltungsgerichtshof

Im zitierten Judikat geht es um die Gründe südlich der SCS und um ein „vom [dortigen] Gemeinderat zu beschließenden Generalverkehrskonzept“. Ziemlich klar, dass das überhaupt nicht mit Breitenfurt zu vergleichen ist. Klargestellt ist allerdings, dass es immer auf den Wirkungsbereich des Gemeinderates ankommt, also auf das Gemeindegebiet. Dazu ein Blick in die Verfassung, wo auch die Kompetenzen von Bund, Ländern und Gemeinden geregelt sind. Gemäß Art 118 Abs 2 B-VG kann eine Gemeinde nur solche Dinge regeln, die „geeignet sind, durch die Gemeinschaft innerhalb ihrer örtlichen Grenzen besorgt zu werden.“

Gemeint war aber die B13

Es mag sein, dass bei den Freigabevoraussetzungen in den Verordnungen aus 1995 und 2001 eine Verkehrslösung für die Bundes(!)straße 13 gemeint gewesen ist. Für die ist aber die Gemeinde nicht zuständig. Damit könnte der Vorwurf kommen, dass das derzeitige Raumordnungsprogramm gesetzwidrige Reglungen enthält.

Abwegiger Zwang

In einem Rechtsstaat ist nach klaren Spielregeln vorzugehen. D.h., dass jeder und jede einen Anspruch auf Rechtssicherheit hat – das gilt auch für Grundbesitzer. Experten bezeichnen daher eine verordnete aktive Einbindung der Bevölkerung in ein Freigabeverfahren als rechtlich „geradezu abwegig“. Abwegig ist daher auch die von den Grünen per Volksbefragung angestrebte Ablehnung der Einarbeitung des Generationenplanes in die Raumordnung. Denn gerade im Generationenplan wird das Interesse der Öffentlichkeit (s. Kasten) gewahrt!

Schlussfolgerung

Mit dem offenbar ausschließlichen Interesse, die Arbeit von Volkspartei und SPÖ madig zu machen, dichten die Grünen sich immer neue Geschichten zusammen, stellen Behauptungen auf, die jeglicher Grundlage entbehren, gaukeln der Bevölkerung unhaltbare Dinge vor und machen sich – wie einst Pippi Langstrumpf - ihre eigene Welt. Geben wird dem am 20. Jänner eine klare Abfuhr.

Beunruhigende Aussagen

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten

Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie bilden deinen Charakter

Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal.“

Es lohnt wohl für jeden Menschen über dieses alte Sprichwort aus dem Talmud nachzudenken, dringend empfehlenswert ist es jedoch für die Breitenfurter Grünen. Gerade in der letzten Zeit häufen sich Aussagen von Grünen Gemein derätInnen, die wir genauer unter die Lupe nehmen müssen. Zuvor noch ein kurzer historischer Rückblick. Die Grüne Parlamentspartei Österreichs geht auf verschiedene gesellschaftliche Veränderungen in den 1970er Jahren zurück. Bürgerinitiativen und Massenbewegungen, z. B. gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf, legten den Grundstein für deren Gründung. Auch die Gründung der Breitenfurter Grünen geht auf eine Bürgerinitiative zurück, ursprünglich ging es um die Bauten in der Josef Edlingergasse, später dann um die „EVN-Wiese“, die heute im Eigentum der Fam. Breiteneder steht. Einige daraus abzuleitende Entwicklungen sind unumstritten wertvoll für uns gewesen, denkt man beispielsweise an die Verhinderung der drei ursprünglich geplanten Atomkraftwerke in Österreich. Das Engagement für unsere Umwelt ist wichtiger denn je und zum Glück findet es sich mehr oder weniger in allen politischen Parteiprogrammen. In der heutigen Zeit braucht es aber neue, kreative, nachhaltige sowie sozial und gesellschaftlich verträgliche Wege, die Bürgerinitiativen und „Einfach gegen alles - Methoden“ der Grünen reichen allein nicht mehr aus. Es stellt sich also die Frage: brauchen wir diese Partei überhaupt noch? Vor allem, wenn wir folgende Unwahrheiten und aktuellen Aussagen von Grünen GemeinderätInnen aus Breitenfurt hinterfragen:

Alternative Realität der Grünen

Laut Duden sind Fake News „umgangssprachlich für in den Medien und im Internet, besonders in den Social Media, in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen“. Diese würden angeblich von Volkspartei und SPÖ verbreitet – behaupten die Grünen. Dabei sind es gerade die Grünen, die massive Unwahrheiten verbreiten. Sie zimmern sich eine Realität, die irgend wo zwischen Donald Trump und Pippi Langstrumpf anzusiedeln ist. Hier die Beweise:

Schaut so Ehrlichkeit aus?

Respekt vor allen Bürgern die ehrlich nach umweltbewussten Grundsätzen leben. Wenn Menschen das Rad als Verkehrsmittel benützen, dann bringt das für alle etwas. Sie schonen Ressourcen, vermeiden Verkehrs- und Umweltbelastungen und für unser Gesundheitssystem ist es auch ein positiver Beitrag. Aber mal ehrlich, wie viele Grüne benützen wirklich das Rad als Verkehrsmittel. Man predigt Radfahren und die meisten von ihnen fahren mit den SUVs. Ähnlich verhält es sich in vielen Bereichen. Man vertritt eine Willkommenskultur ist aber gegen Bevölkerungswachstum. Bodenversiegelung ist derzeit ein großes Schlagwort in unserer Gesellschaft und wird in vielen Diskussionen als Argument gegen Verbauung verwendet. Die Grünen wollen keine Bodenversiegelung. Gleichzeitig sind zwölf Meter hohe Häuser, siehe gemeindeeigenes Grundstück Beisteiner, viel zu hoch. Jeder weiß aber, dass die Bauhöhe auf die versiegelte Fläche großen Einfluss hat. Soll unsere Jugend in Zukunft weiter abwandern, wollen wir das? Einfamilienhäuser sind große Bodenversiegler! Wer in Einfamilienhäusern wohnt und vielleicht noch einen Zweitwohnsitz hat, sollte nicht anderen vorschreiben keinen Boden zu versiegeln. Es geht hier um Boden, der für unsere BreitenfurterInnen genutzt wird! Der verantwortungsvolle Umgang mit Grund und Boden veranlasst uns allgemein zu zeitgemäßen Bebauungsvarianten. Damit eng verbunden ist auch die Leistbarkeit. Großer Flächenbedarf schlägt sich natürlich in höheren Mieten und Wohnungskosten nieder. Grüne möchten unbebautes Bauland und ungenutzte Häuser in unserer Gemeinde mit Auflagen belegen und zu einer Verwertung zwingen (Aussage einer Grünen Gemeinderätin). Das ist ein Angriff auf fremdes Eigentum! Momentan ist dieser Vorschlag nur Gerede, es kann aber auch Realität werden. Eine Idee der Grünen ist auch, die Gemeinde solle doch leere Häuser oder Grundstücke kaufen, um auf diesen leistbaren Wohnraum zu schaffen. Ist dieser Vorschlag wirklich ernst zu nehmen?

Bitte liebe BreitenfurterInnen, wenn jemand einen Baugrund günstig an die Gemeinde abzugeben hat, meldet euch. Es muss aber wirklich günstig sein, am besten geschenkt. Denn nur dann besteht die Möglichkeit, dass Wohnen auf ihrem Grundstück auch wirklich "leistbar" wird! Wer soll da jetzt seine Liegenschaft für diesen Vorschlag an die Gemeinde veräußern? Möchten Sie das sein? Es klingt ja fast so als müssten Sie in Zukunft ihre Häuser mit anderen teilen.

In vielen Aussagen der Grünen Oppositionspartei verstecken sich Widersprüche. Wir Grünen stehen zu unseren Landwirten! Eine oft zitierte Aussage, wenn aber dann ein Bauer auf Privateigentum einen Acker anlegt, wodurch sich Spaziergänger gestört fühlen, dann gibt es gleich eine Riesendiskussion und man unterstützt nicht den Landwirt. Wir sind für Zusammenarbeit! Wer für Zusammenarbeit ist, der muss auch zusammenarbeiten. Dazu gehört in erster Linie die Bereitschaft einen gemeinsamen Kompromiss zu erarbeiten. Das wurde aber von vornherein ausgeschlossen! In der Voranschlagsdiskussion kritisiert man die steigende Verschuldung der Marktgemeinde, gleichzeitig befürwortet man die Grundankäufe, die der Hauptgrund für die steigende Verschuldung sind. Generell stellt sich hier die Frage will man die Zusammenhänge nicht sehen oder reißt man alles aus dem Zusammenhang, um egoistische Motive durchzusetzen? 

"BR-Exit"- in Breitenfurt? Nein!

Deshalb 4 x JA für unseren Ort

Ziel & Plan

Wir haben ein Ziel: eine zeitgemäße Ortsentwicklung für alle Altersgruppen. Und wir haben einen Plan dafür: den Generationenplan.

Wir arbeiten gemeinsam in der Koalition, die Volkspartei mit den Sozialdemokraten, diszipliniert und geduldig daran. Der Generationenplan hat eine Zeitschiene von Jahrzehnten, er ist kein „Ho Ruck“ von heute auf morgen. Aber wir stehen mit Leidenschaft hinter und für Breitenfurt, für Jung und Alt, für Sie, liebe Breitenfurterinnen und Breitenfurter.

Volksbefragung „ Breitenfurter Generationenplan“

Diese Volksbefragung hat die Koalition auf Schiene gebracht.

Gehen Sie hin! Ihre Meinung ist gefragt!

Es ist ein Appell vor allem an die jungen Leute unter 30 Jahren, denn in 30 Jahren werden in Breitenfurt an die 40% der Wohnbevölkerung über 60 Jahre alt sein! Ich selber werde wohl um 2050 - wie viele unserer Altersgenossen - unsere Heimat von der anderen Seite des Weges betrachten.

Und darum geht´s: Wie wollen Sie Ihre Zukunft, die Zukunft von Breitenfurt sehen, erleben, wie diese schon jetzt vorausschauend mitgestalten? Die Umfrageanalysen zu den schmerzvollen Wehen um den „Brexit“, dem EU-Austritt Großbritanniens, zeigen, dass die älteren Bevölkerungsschichten über den Brexit entschieden haben und damit zum Nachteil für die Zukunft der jungen Generation.

Wir wollen keinen „Breitenfurter – Exit“! Wir wollen Entwicklungsimpulse setzen!

Als oberstes steht „Leistbares Wohnen“ für alle Altersgruppen. Dieses wird durch das Wohnbauförderungsmodell der NÖ Landesregierung für spezielle Zielgruppen wie „Junges Wohnen“, für Mietkauf und Höherförderung von Wohnungseigentum um 20% gestützt. Wir als Marktgemeinde wollen einerseits durch gezieltes Bauen auf Gemeindegrund, andererseits durch vorausschauende raumordnerische und vertragliche Maßnahmen sicherstellen, dass Bauland in Breitenfurt nach Bedarf - für Breitenfurterinnen und Breitenfurter - und in Abschnitten gezielt mobilisiert werden kann, das heißt verfügbar gehalten wird. Bebaubare Einzelparzellen, über das ganze Ortsgebiet verstreut, entziehen sich einer solchen Einflussnahme, nicht aber gewidmete Aufschließungszonen mit vom Gemeinderat festgelegten Bedingungen.

Mit dem Halten der Ortsjugend wirken wir gegen Überalterung, entwickeln die Einwohnerzahl moderat (nur halb so viel wie in den letzten 25 Jahren) und stärken dadurch unsere Infrastrukturen.

Mit den Maßnahmen aus dem Generationenplan schließt sich der Kreis, schaffen wir es auch, die budgetären Vorsorgen für notwendige, funktionale und gestalterische Verbesserungen in unserem Ort sicherzustellen, durch höheres Steueraufkommen und mehr Ertragsanteile.

Geht Demokratie so?

In der letzten Gemeinderatssitzung 2018 zogen die Grünen samt ihrem blauen Mitschwimmer aus dem Gemeinderat aus. Was sagt uns das über ihr Demokratieverständnis?

Wie bereits andernorts ausgeführt, war die von den Grünen angestrebte Volksbefragung eine äußerst dubiose Sache: Obwohl sie immer vorgeben, dass es ihr größtes Interesse ist, die Breiteneder Gründe öffentliche zugänglich zu erhalten, obwohl sie immer lautstark dafür sind, diese möglichst lange nicht zur Bebauung freizugeben und obwohl sie immer vor Hochhäusern gewarnt haben, wollen sie nicht, dass der Generationenplan in die Raumordnung eingearbeitet wird. Gerade der Generationenplan sieht aber die öffentliche Durchwegung und die weitere Einschränkung der Bebauungsmöglichkeiten vor. Die Voraussetzungen für eine Freigabe gemäß den Verordnungen von 1995 und 2001 – also der Status Quo – werden dadurch nicht geändert.

Initiativantrag gescheitert

Die NÖ Gemeindeordnung sieht keine elektronischen Unterschriften vor. Da offensichtlich die erforderlichen 618 Unterstützer auf rechtlich korrekte Weise nicht zu bekommen waren, hat man es mit einem elektronischen Trick versucht. Damit musste der Gemeinderat den Initiativantrag zwar behandeln, ihm aber nicht beipflichten.

Gegenantrag

Nach langer Debatte wurde dann die Sitzung spätabends für einige Zeit unterbrochen. Danach brachten die 19 Mandatare der Volkspartei und der SPÖ einen gemeinsamen Gegenantrag ein. In einer ersten Reaktion wurde daraufhin der sofortige Auszug erwogen, was man im Hinblick darauf, dass der Gemeindeart dadurch immer noch beschlussfähig wäre, zunächst verwarf.

Grüne bekamen Auszeit

So kam es zunächst zu einer weiteren Sitzungsunterbrechung. Die Grünen erhielten eine Kopie des Gegenantrags und zogen sich zu einer weiteren Beratung zurück. Nach einer Viertelstunde kehrten sie zurück und erklärten den Auszug aus dem Gemeinderat. Worauf dann der Gegenantrag einstimmig beschlossen wurde.

Fragwürdiges Demokratieverständnis

Während die Grünen immer wieder mit meist undurchführbaren Gegenanträgen auffahren (z. B. am 12.11.2018 mit einem Antrag auf Errichtung eines Radwegs auf Privatgrund!), wurde der von 19 gewählten Gemeinderäten unterzeichnete Antrag als „Weihnachtsscherz“ bezeichnet, den einer der Gemeinderäte rasch „zusammengeschustert“ hätte. Solche Reaktionen hatte es davor auf Grüne Anträge nie gegeben. Auch Grüne Gegenanträge wurden immer erst in der jeweiligen Sitzung eingebracht, nie haben sich die anderen Parteien einer Debatte entzogen. Die Grünen waren aber nicht einmal zu einer ordentlichen Debatte bereit. Offensichtlich waren sie in jeder Hinsicht überfordert.

Enttäuschte Grünwähler

Verständlich daher die Enttäuschung vieler Grün-Sympathisanten. Jenen, die im Sitzungssaal dabei waren, konnte man das an den Gesichtern ablesen, von vielen anderen haben wir es seither gehört. Viele werden es sich bei den nächsten Wahlen wohl überlegen, Ihre Stimme an Mandatare zu verschwenden, die weder für korrekte Anträge noch für demokratische Debatten gut sind.

Eklat bei der letzten GR Sitzung

Begrenztes Demokratieverständnis von Grünen und FPÖ.

Am Montag, dem 10. Dezember fand die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres 2018 statt. Zu Beginn der Sitzung wurden seitens des Bürgermeisters drei Dringlichkeitsanträge eingebracht. Unter anderem ging es dabei um den Beschluss des Projekts „Schulfreitraum“, bei dem die Marktgemeinde rund EUR 60.900,-- für moderne Spielanlagen im Bereich Schule/Gemeindeamt investiert.

Ein weiterer Dringlichkeitsantrag behandelte den Umbau des Gebäudes Kindergarten/Museum. In der ersten Phase dieses Generationenplan-Projekts werden rund EUR 128.000,-- investiert um eine genaue Vorbereitung der Modernisierungsmaßnahmen zu gewährleisten.

Auch an die Ausstattung des Bauhofs wurde bei dieser Gemeinderatssitzung gedacht. So beschloss der Gemeinderat die Ersatzanschaffung auf Leasingbasis für die Kehrmaschine. Durch den Verkauf der alten Kehrmaschine und das Aushandeln eines Rabatts von 20%, beliefen sich die Kosten für die neue Kehrmaschine netto auf EUR 146.920,46 (exkl. MwSt.). Außerdem war das Fahrzeug „Ladog“ stark reparaturbedürftig und wurde aus wirtschaftlichen Gründen verkauft, um ein neues Fahrzeug auf Basis einer Leasingfinanzierung um rund EUR 175.500,-- (exkl. MwSt.) anzuschaffen. Neben der Behandlung der weiteren Punkte – wie Subventionsansuchen von Vereinen und der Investitionen in Kleingeräte, sowie Ausgaben für soziale Angelegenheiten wurde der Schulerhaltungsbeitrag von insgesamt rund EUR 15.400,-- den Gemeinden Laab und Wienerwald vorgeschrieben, deren Schüler die Breitenfurter Volksschule besuchen. All diese Punkte wurden einstimmig beschlossen.

Ein wichtiger Punkt der Gemeinderatssitzung im Dezember war der Voranschlag 2019 und der mittelfristige Finanzplan. Für das Jahr 2019 wurde ein ordentlicher Haushalt von rund EUR 11 Mio. und ein außerordentlicher Haushalt von rund EUR 2,1 Mio veranschlagt. Hier sind vor allem ein Grundstückskauf, der Straßenbau und der Umbau des Kindergartens Kardinal Piffl-Platz wichtige Bestandteile. Durch diese Zukunftsinvestitionen zur Verbesserung der Infrastruktur und zum Vermögensaufbau kommt es zu einem Darlehenszugang von EUR 1.286.500,--, sodass zum Jahresende 2019 ein Schuldenstand von rund EUR 4.427.300,00 geplant ist. Die Breitenfurter Grünen haben dem Finanzplan – wie wir das bereits aus den Vorjahren gewöhnt sind – nicht zugestimmt.

Der letzte Tagesordnungspunkt des öffentlichen Sitzungsteils betraf einen Initiativantrag der Breitenfurter Grünen zu einer Volksbefragung über einen Teil des Breitenfurter Generationenplans. Der Antrag wurde lange diskutiert. Allerdings wurde seitens des Bürgermei sters klargestellt, dass die Durchführung der beantragten Volksbefragung nicht zwingend ist, da die erforderliche Anzahl an Unterstützern bzw. deren Unterschriften nicht erbracht wurde. Man hatte den Eindruck, dass die Grünen von falschen Voraussetzungen (also nicht jenen der NÖ Gemeindeordnung) ausgegangen waren. Sie wirkten schockiert. Die Sitzung wurde in der Folge unterbrochen und die einzelnen Fraktionen zogen sich zu Beratungen zurück. Nach Wiederaufnahme der Sitzung stellten die 19 Gemeinderäte der ÖVP und der SPÖ einen Gegenantrag für eine Volksbefragung, deren vier Fragen den gesamten Generationenplan umfassen.

Die Grünen und der Gemeinderat der FPÖ erhielten Gelegenheit, die neuen Fragestellungen zu beraten, wofür die Sitzung abermals unterbrochen wurde. Nach dieser Unterbrechung kam es dann zum Eklat: Die Gemeinderäte der Grünen und der FPÖ verließen die Sitzung ohne eine weitere Debatte zuzulassen. Mit den Stimmen der verbliebenen Gemeinderäte wurde sodann der Gegenantrag einstimmig beschlossen. Die Volksbefragung findet am 20. Jänner 2019 statt. Die Breitenfurter Bevölkerung wird umgehend entsprechend informiert.

Stellungnahme der Niederösterreichischen Landesregierung

Alternativen für Breitenfurt

Nach Bedarf moderat entwickeln

2018 war ein gutes, erfolgreiches Jahr, in dem die Weichen für eine gedeihliche Zukunft unserer Marktgemeinde Breitenfurt gestellt wurden.

Behutsame Entwicklung für Breitenfurt

Mit dem Generationenplan haben wir gemeinsam in der Koalition den Grundstein für die behutsame Entwicklung unseres Breitenfurts zu einem lebenswerten Ort für alle derzeitigen und zukünftigen Generationen gelegt.

Wir wollen keine Abwanderung der Ortsjugend, eine dadurch schrumpfende Einwohnerzahl und eine schleichende Überalterung der Bevölkerung mit den logischen, negativen Folgen für unsere Infrastrukturen, wie Schule, Kindergärten, Nahversorgung und für unser aktives Vereinsleben.

Auf den Punkt gebracht: Entweder eine zeitgemäße für alle Altersgruppen attraktive Entwicklung unseres Breitenfurt oder ungesteuerte Entwicklung des Ortes in Richtung großes, aber langfristig schrumpfendes "Seniorenheim"- mit unter "Denkmalschutz" gestellter Wiese, die in erster Linie als Hundeklo fungiert.

Übrigens: Auch sehr viele ältere Mitbürgerinnen artikulieren sehr deutlich, dass sie sich eine gesunde, demographische Vielfalt wünschen mit vielen jungen Leuten und Familien.

Zusammenarbeit im Gemeinderat

Im Rahmen der Infoveranstaltung zum Generationenplan am 24. Oktober 2018 im Gasthaus „Zum Griechen“ habe ich vor rund 20 Zeugen den ebenfalls anwesenden Gemeinderäten Raß-Hubinek und Raß angeboten, sich bzw. die Ideen der Breitenfurter Grünen konstruktiv in das Projekt einzubringen, was ebenfalls vor diesen Zeugen- abgelehnt wurde. Mich stört die Art wie hier versucht wird mit Falschmeldungen Politik zu machen, mit Ängsten, Stimmungen und Feindbildern die Debatten am Laufen zu halten.

Ich betreibe keine Emotionsbewirtschaftung, die der Logik des Populismus folgen muss, ich stehe für qualifizierte Planung, ganz unemotional.

Zum Thema Breiteneder Gründe

Da es sich bei diesen Grundstücken nicht um Gemeinde-, sondern um Privateigentum handelt und die Eigentümer ein Recht darauf haben, ihre Liegenschaft baulich zu nützen, geht es nicht- wie vielleicht irrtümlich angenommen- darum, ob die Wiese baulich genützt werden kann oder nicht.

Es geht ausschließlich darum, ob und in welchem Ausmaß und in welcher Form die Gemeinde auf Gestaltung und Entwicklung dieser Wiese Einfluss nehmen will.

Kommunikation

Besonders wichtig ist, sich mit dem Generationenplan im Detail auseinander zu setzen. Dazu lade ich Sie ein, sich diesen in persönlichen Gesprächen- wo auch immer- von den Gemeinderäten der Koalition erläutern zu lassen. Gerne wollen wir den gezielt gestreuten Falschmeldungen und Gerüchten entgegentreten und unsere Ziele vorstellen: auf die Heimat zu achten und Identität zu bewahren, aber nicht abschotten und verhüten. Wir brauchen Identität und Wurzeln, wir brauchen Heimat.

Ernst Morgenbesser

Bürgermeister

San’s jetzt deppat wurn?

Möglicherweise, oder auch nicht!

Diese Frage konnte ich zuletzt an einem der zahlreichen Stammtische aufschnappen. Gute Frage. Aber gleich einmal vorweg, ich glaube nicht. Denn ist es nicht legitim sich Gedanken zur Zukunft unseres Ortes zu machen? Noch dazu wo doch in der Vergangenheit immer wieder falsche Behauptungen und Lügen verbreitet wurden.

Lassen Sie mich die drei zentralen Worte unseres Herrn Bürgermeisters aufgreifen. Bewahren, verbessern, entwickeln. “Bewahren": seien Sie versichert niemand der politisch Verantwortlichen hat ein Interesse den Wienerwald abzuholzen, oder unsere Wiesen und Äcker zu zubetonieren. Das würde auch gar nicht gehen, da sich diese in Privatbesitz oder im Besitz öffentlicher Körperschaften befinden. „Verbessern“: Mal ganz ehrlich. Finden Sie nicht auch den einen oder anderen Platz in Breitenfurt, wo Verbesserungspotential bestünde? Eventuell Bereiche der Hauptstraße, die nicht unbedingt zum optimalen Erscheinungsbild Breitenfurts beitragen. Dann wäre da noch das „Entwickeln“. Was ist falsch daran sich jetzt Gedanken für die Zukunft zu machen? Ge danken hinsichtlich wie es in ein paar Jahren mit der Wohnraumbeschaffung aussieht, oder mit dem Verkehr. Schon jetzt zeigt uns am Beispiel „Leistbares Wohnen“ ganz deutlich, dass eindeutig mehr Bedarf als Angebot vorhanden ist.

Eines kann ich Ihnen versichern. In unzähligen Stunden sind die Kolleginnen und Kollegen der ÖVP/SPÖ Koalition in den letzten Jahren zusammengesessen und haben die Zukunft von Breitenfurt diskutiert, manchmal auch sehr heftig, aber schlussendlich kamen wir auf einen gemeinsamen Nenner wie wir Breitenfurt noch lebenswerter machen können. Nicht heute, nicht morgen, sondern in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Denn das ist auch Teil unseres Jobs, uns heute schon mit der Zukunft zu beschäftigen.

All diese Zeit und unsere Ergebnisse möchte ich mir nicht madig machen lassen. Man kann durchaus anderer Meinung sein, aber man sollte stets die Möglichkeit wahrnehmen sich zu informieren und die Probleme andiskutieren. Denn wir arbeiten nicht hinter verschlossenen Türen im stillen Kämmerchen. Wir gaben den Bürgerinnen und Bürgern stets die Möglichkeit ihre Ideen einzubringen, war es seinerzeit bei der Meinungsumfrage, bei den Informationsstandorten mit den Experten am Tag nach der Präsentation des Generationenplans oder beim Z’sammkommen am Stammtisch.

Dass die eine Oppositionspartei nun wieder den ganzen Generationenplan auf die Gründe der Familie Breiteneder reduzieren will ist verständlich, hat es doch schon einmal ganz gut funktioniert. Außerdem muss offensichtlich eine Oppositionspartei gegen alles sein, auch wenn auf deren Homepage etwas von „Miteinander“ zu lesen ist. Da fällt mir die Aussage einer älteren Dame ein, die meinte: „Was wollen die Grünen eigentlich? Selbst nach Breitenfurt gezogen sitzen sie jetzt in mächtigen Einfamilienhäusern und fahren teure SUV’s. Und meine Enkelkinder müssen aus Breitenfurt wegziehen?“

Glauben Sie nicht alles was Sie hören, denn als mündige Bürgerinnen und Bürger unseres schönen Heimatortes haben Sie jederzeit die Möglichkeit sich über die Zukunft von Breitenfurt selbst ein Bild zu machen.

In diesem Sinne

Ihr Michael Heiplik

Gemeinderat

Zukunft für alle BreitenfurterInnen!

Behutsame Entwicklungen zum Besseren

Liebe Breitenfurterinnen und Breitenfurter!

Denken und Handeln im Sinn des Guten ist mein ganz persönliches Anliegen. Gemeinsam arbeiten wir in der Koalition vorausschauend, im öffentlichen Interesse am langfristigen gedeihlichen Fortschritt unserer Marktgemeinde.

Häufig gestellte Fragen aus der Bevölkerung beim Infostammtisch

Wie ist die Einschätzung der Bevölkerungsentwicklung?

Die Koalition will keine Verstädterung! Das Projekt „Junges Wohnen“ deckt weniger als die Hälfte der Anmeldungen, 88 BreitenfurterInnen jünger als 35 Jahre bewerben sich für 47 Wohnungen, daher wird die Gemeinde als nächstes das Projekt Beisteiner auf Gemeindegrund vis-à-vis Gasthaus Grüner Baum in Angriff nehmen, etwa 30-40 Wohneinheiten.

Im Generationenplan sind die sogenannten Breitenedergründe mit maximal 350 Wohneinheiten limitiert. Diese bilden also eine Reserve für den Bedarf von Wohnungswerbern mit Breitenfurter Wurzeln für die nächsten zwanzig, dreißig Jahre, damit für rund 840 BreitenfurterInnen hochgerechnet vom jetzigen Durchschnitt von 2,4 Personen pro Haushalt.

Derzeit stehen wir bei 5860 Bewohnern, seit den letzten Jahren stagnierend da viele Junge wegziehen, dann wären wir einschließlich Jungem Wohnen und Beisteiner bei etwa 6900.

Im Flächenwidmungsplan sind vom Gemeinderat im Gemeindegebiet Bauland, Verkehrsflächen und Grünland festzulegen. Die geplanten Nutzungen des Gemeindegebietes werden in Widmungsarten festgelegt, wie z. B. Wohnbauland, Betriebsgebiet, Flächen für Land- und forstwirtschaftliche Produktion, Verkehrsflächen, Zentrumszone.

Im Bebauungsplan können eine Bauklasse, eine Geschoßflächenzahl (GFZ = bebaute Fläche durch Grundstücksgröße z.B. bei 4 Geschoßen à 100m² auf 500m² Grund ist die GFZ 0,8) und/oder eine maximale Höhe (z.B. 12m entsprechen Erdgeschoß plus 3 Etagen) ausgewiesen werden. Die verbaute und damit versiegelte Fläche kann durch eine bestimmte Bauhöhe reduziert werden, wodurch mehr Platz für Bäume, Sträucher und Wiesen bleibt. Der Gemeinderat legt all das im Einklang mit dem Bestand in unserem Ort und dem jeweiligen spezifischen Standort fest. Es ist manchmal besser, etwas höher zu bauen, als durch mehr verbaute Fläche Grün- und Freiflächen zu opfern.

Projekt Beisteiner: Es gibt sicher keine Bebauung mit 4 Stockwerken! Die Geschoßflächenzahl 0,8 bedeutet, dass auf rund 3000 m² Baugrund rund 2.400 m² oberirdische Geschoßflächen errichtet werden dürfen, d.h. 1200 m² bei 2- geschoßiger Bebauung, 800 m² bei 3- geschoßiger Bebauung. Der Bebauungsplan bis 12 Meter ist eine Rahmenvorgabe für kreative Lösungen in einem Teilbereich, z.B. um die Zentrumszone an der Kreuzung mit einem markanten architektonischen „Zeichen“ zu gestalten.

Wie sieht das bei den Breiteneder-Gründen aus?

Die Gemeinde stellt durch die Vorschläge aus dem Generationenplan - diese sind erstens im Flächenwidmungs- und zweitens dann im Bebauungsplan nachzuführen - eine moderate Bebauung sicher.

Die Koalition garantiert die Bedingungen für eine Freigabe der Aufschließung in Abschnitten nach Bedarf, mit der Lösung für den Verkehr im eigenen Wirkungsbereich und Einfügung in die Ortsstruktur.

Das sind Grundvoraussetzungen. Als Allererstes werden der Freiraum und die Durchwegung (Fuß- und Radwege) für alle BreitenfurterInnen gesichert.

Wie sieht es mit der Infrastruktur aus? Sie ist ausreichend!

Kläranlage: Kapazitätsreserven für 12000 Einwohner-Gleichwerte, dzt. 7000 EW Gleichwerte inklusive Laab.

Kindergarten und Volksschule: 140 Kinder derzeit, hochgerechnet auf eine Einwohnerzahl von rund 6700 max. 165 Kinder, der Bedarf ist mit 8 Kindergartengruppen -Gruppen im Bestand gesichert, Ausbaureserven sind vorhanden. Wir führen derzeit neun Volksschulklassen, mit acht wäre das Auslangen zu finden.

Warum brauchen wir eine Zentrumszone?

In normalem Betriebsgebiet sind keine Handelsflächen mehr zulässig, deshalb Absicherung durch die Umwidmung als Zentrumszone z.B. Freifläche hinter Schillhammer. Die Zentrumszone wird auch das Projekt Beisteiner umfassen, das damit optimal genutzt werden kann.

Was ist mit dem Verkehr?

Multimodaler Verkehrsknoten: Er ist eine attraktive Verknüpfung/Schnittstelle der verschiedenen Mobilitäts formen, dient der Attraktivitätssteigerung, bietet Anreize für Veränderung des Mobilitätsverhaltens (jeder soll und kann seinen Beitrag überdenken), Bsp.: BürgerInnen kommen mit dem Rad und steigen auf Carsharing oder in den Bus um. Damit kommen wir rasch, kostengünstig und umweltschonend weiter.

Die Gemeinde übernimmt in ihrem Wirkungsbereich Verantwortung und bringt sich aktiv als „Teil der Lösung“ ein.

In Abwandlung des Spruches von Prof. Knoflacher: „Wer Straßen sät, wird Autoverkehr ernten“ nunmehr: „Wer multimodale Verkehrsknoten säht, wird multimodale Mobilität ernten“.

Wann starten Bauprojekte?

2019 wird die Adaptierung des Kindergarten Kardinal Piffl Platz in Angriff genommen.

In Breitenfurt Ost muss zuerst die Zentrumszone vom Gemeinderat beschlossen und von der Landesregierung verordnet werden. Die Nutzung der gemeindeeigenen Ressourcen ist vorrangig, mit dem Projekt „Leistbares Wohnen“ kann nur ein Teil des Bedarfs abgedeckt werden.

Beisteiner ist Gemeindegrund, für andere Wohnformen wie z.B. Mietkauf, Eigentum, auch für ältere BreitenfurterInnen soll wieder ein Planungswettbewerb ausgeschrieben werden.

S-Immo als Grundeigentümer plant weitere Handelsflächen auf dem freien Grundstücksteil zwischen Schillhammer und Kornek.

Beim Generationenplan handelt es sich um eine Vision, die weit in die Zukunft reicht. Was davon konkret umgesetzt wird, ist offen. Wer nicht aktiv gestaltet und lenkt, wird gelenkt.

Ernst Morgenbesser

Bürgermeister

Einladungen zu den Infostammtischen

Der Generationenplan - die Zusammenfassung

Der Generationenplan in den Medien - NÖN und Kurier

Tag 2 des Generationenplans - Gespräche mit den Experten

Impressionen von der Präsentation des Generationenplans

Die Öffis der Zukunft

Service und Tempo sind entscheidend

Die einzigartige Lage Breitenfurts im Zwickel zwischen West- und Außenringautobahn und als Vorort von Wien sollte eigentlich zu einzigartigen Lösungen im Bereich des öffentlichen Verkehrs führen. Die Situation bei den morgendlichen Schülerbussen zeigt uns, dass die zuständigen Entscheider nicht am Puls der Zeit sind. Mobilität ist daher grundsätzlich neu zu denken.

Ausreichende Kapazitäten

Schon im Juni haben wir auf Anfragen mehrerer Mitbürger reagiert und eine Ausweitung der Betriebszeiten insbesondere am Morgen gefordert. Dies ist auch eine Konsequenz der nunmehr geschaffenen Möglichkeit, die tägliche Arbeitszeit auszudehnen.

Besonders die Schülerinnen und Schüler, die das Sacre Coeur Pressbaum und das Wienerwaldgymnasium Tullnerbach besuchen, bzw. deren Eltern benötigen dringend mehr Kapazität in der Früh und bessere Bedingungen bei der Heimfahrt. Ich habe mir gleich zu Schulbeginn die Situation angesehen und mache seither fast täglich Druck beim VOR: Es ist einfach unzumutbar, dass Mütter ihrem Beruf nicht ordentlich nachgehen können, weil sie morgens Taxi spielen müssen! Ich habe nun endlich auch harte Zahlen bekommen: Über 100 Kinder besuchen jetzt diese Schulen. Damit besetzen sie nicht den Bus nach Perchtoldsdorf bzw. werden nicht auf der B13 chauffiert. Unsere vor einigen Jahren begonnene Initiative ist damit erfolgreich, nur die Bus-Betreiber hinken hinterher.

Service und Tempo

Wenn wir Mobilität neu denken, muss die Servicequalität deutlich verbessert werden. Das bedeutet, dass wir attraktive Ein- und Umsteigmöglichkeiten schaffen müssen. Das geht über Wartehäuschen hinaus. Ein Knotenpunkt bzw. Hub sollte das Auto, Fahrrad oder E-Bike aufnehmen und zur Nutzung des Busses anregen. Die nächsten Umsteigpunkte (60er, S-Bahn, U6) sollten ohne Zwischenstopps erreichbar sein. Deshalb werden wir auch wieder den Expressbus anregen.

Digitale Tarife

Auch die Digitalisierung muss ganz zu Ende gedacht werden: Wenn es nicht gelingt die Wiener Tarifzone auszuweiten, warum nicht Tarife schaffen, die individuell z.B. in einem Umkreis von 40 km gültig sind? Die Möglichkeit müsste eigentlich bestehen. Wir werden jedenfalls auch diese Idee vorbringen.

Das Land Niederösterreich plant in den nächsten Jahren mehrere Milliarden Euro in die Mobilität zu investieren. Wir werden in diesem Prozess kreative Vorschläge für unsren Ort einbringen.

Ihr Michael Klinger

Gemeinderat

Ein Generationenprojekt

EMAS in Breitenfurt wirkt weit in die Zukunft und denkt an nächste Generationen

Breitenfurt ist seit 2014 EMAS-zertifiziert und damit nach wie vor einzige Gemeinde, die alle Gemeindebetriebe im Umweltmanagementsystem eingeschlossen hat. Wir halten damit strenge Umweltstandards ein, wobei es alle 2 Jahre eine externe Überprüfung durch einen Umweltgutachter gibt. Hier wird festgestellt, ob wir unsere Ziele erreicht haben und ob wir unsere Leistung im Umweltbereich verbessern konnten – nur dann können wir unser EMAS-Zertifikat und damit die höchste Umweltauszeichnung erneut erhalten.

Auf die Umwelt zu achten sollte heute keine Besonderheit mehr sein, sondern selbstverständlich. Ich bin dankbar, dass auch unsere Gemeindeführung dieser Ansicht ist. Vor allem öffentliche Einrichtungen, so auch Gemeinden, haben eine wichtige Vorbildfunktion und müssen mit ihren Mitteln gut haushalten. Immer weniger Ressourcen müssen für mehr Aufgaben ausreichen, Kompetenzfragen und Gesetze verändern sich, die Forderung nach mehr Infrastruktur steigt, gleichzeitig gibt es aber immer weniger Spielräume für Gemeinden, die notwendigen Aufgaben effizient zu erledigen. Um so wichtiger ist es, unsere Gemeinde mit all ihren Aufgaben im Kontext mit der Umwelt zu sehen, um so Chancen und Risiken besser zu erkennen. EMAS soll dabei helfen, Breitenfurt nachhaltig zu entwickeln und dabei wichtige Umweltaspekte und -auswirkungen stets zu berücksichtigen.

Unsere Umweltpolitik gibt eine strategische Ausrichtung der Gemeinde vor, auf die unsere Handlungen laufend abzustimmen und zu überprüfen sind. In einer Gemeinde gibt es viele Bedürfnisse und Wünsche, fast immer gibt es positive und negative Seiten bei einem geplanten Projekt. Das Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen aller interessierten Kreise und involvierten Personen ist wichtiger geworden und muss sich in unseren Handlungen niederschlagen. EMAS wird uns zukünftig durch diese bewegten Zeiten der Veränderung leiten und uns dabei helfen Breitenfurt nachhaltig zu entwickeln, damit Sicherheit, Stabilität und unsere hohe Lebens- und Umweltqualität gewahrt bleiben.

Interne und externe EMAS-Überprüfungen

Nach der internen Überprüfung am Monatsanfang folgte der erste Teil des externen Audits am 17. September. Die ersten Ergebnisse haben gezeigt, dass die begutachteten Betriebe sehr gute Arbeit geleistet haben. Vor allem die umweltrelevanten Betriebe wie Kläranlage, Bauhof/Kompostierung und Umweltgrundstück bekamen großes Lob. Die hier tätigen MitarbeiterInnen sind dem Gutachter vorwiegend durch die sehr gute Ausbildung und ein hohes Engagement aufgefallen, darüber freue ich mich sehr. In ca. 1 Monat gibt es eine zweite Runde, hier werden die Themen Rechtssicherheit und Organisation überprüft.

Doris Polgar

Umweltgemeinderätin

Wir erleben Breitenfurter Zukunft

Wie könnte unsere Zukunft aussehen

Das habe ich mich schon oft gefragt. Vor allem aber mache ich mir manchmal Gedanken, wie die Zukunft unseres Ortes aussehen kann. Wie werden wir in Zukunft in die Schule bzw. in die Arbeit fahren? Was und wo werden wir einkaufen? Welche Infrastruktur wird die Gemeinde auch in Zukunft zur Verfügung stellen (können)?

Bei all diesen Überlegungen sollten wir nicht nur kurzfristig, also an die nächsten 10 Jahre denken, sondern auch darüber hinaus. 10 Jahre hören sich jetzt schon sehr lange an, allerdings ist das für meine Generation und jene Breitenfurterinnen und Breitenfurter, die nach meinem Jahrgang geboren wurden, eine relativ kurze Zeitspanne. Da lohnt es sich doch zu überlegen, was in 20 oder 30 Jahren in Breitenfurt los sein wird. Ich denke, an den sozialen Strukturen wird sich nicht viel ändern. Die Vereine werden weiterhin eine wichtige Rolle im Ortsleben spielen und auch Freiwilligen- Organisationen – wie Rotes Kreuz und Freiwillige Feuerwehr – werden eine wichtige Stütze des öffentlichen Lebens sein. Mit dem Projekt „Junges Wohnen“ haben wir eine gute Basis gelegt, diese „Services“ auch in Zukunft gewährleisten zu können, da den Jungen die Möglichkeit gegeben wird, im Ort zu bleiben und sich aktiv ins Gemeindeleben einzubringen. Und wenn sich junge Breitenfurterinnen und Breitenfurter weiterhin in unserem Ort wohlfühlen, werden sie auch ihre Familie hier gründen wollen. Es lohnt sich also, wenn wir uns überlegen würden, wie das Umfeld der Schule oder der Kindergärten in Zukunft aussehen sollen. Was benötigen die jungen Familien in Zukunft? Wie können wir sicherstellen, dass Breitenfurt für diese Generation lebenswert bleibt?

In diesem Zusammenhang sollten wir auch – aber nicht nur – auf die Gestaltung unseres Umfelds achten. Die Ressourcenplanung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil eines Plans für unsere Gemeinde. Lasst uns gemeinsam zukunftsorientiert agieren, sodass die nachfolgenden Generationen ausreichend finanziellen Spielraum für ihre Vorstellungen haben. Durch vorausschauendes Planen – über Generationen hinweg – machen wir Breitenfurt enkelfit. Hier ist es aus meiner Sicht auch sehr wichtig, dass sich Jugendliche und jungen Menschen an diesem breiten Prozess beteiligen. Und sei es nur durch ihr alltägliches Agieren im Rahmen unserer Ortsgemeinschaft.

Die oben gestellten Fragen sind einige, aber noch längst nicht alle Fragen, die für unseren Ort wichtig sind. Wir werden sie gemeinsam stellen und gemeinsam beantworten, denn wir erleben gemeinsam Breitenfurter Zukunft.

Euer Maximilian Langer

Jugendgemeinderat

Neugestaltung Kardinal Piffl-Platz

Für eine gute Zukunft!

Ein besonderer Fokus des Breitenfurter Generationenplans liegt in der Neugestaltung des Kardinal Piffl-Platzes mit seinen zentralen Einrichtungen wie Kindergarten und Augustineum („Museum“). Hier soll im Zuge der Neuorganisation nicht nur ausreichend Parkraum geschaffen werden, sondern vor allem die Barockkirche besser zur Geltung kommen. Beim Nachdenken über die Neugestaltung wird man daher vor allem die künftige Nutzung (Krampuslauf, Designermarkt, Outdoor- Veranstaltungen verschiedenster Art, Möglichkeiten der Begegnung…) berücksichtigen.

Kindergarten Kardinal Piffl-Platz

Eine zentrale Einrichtung am Kardinal Piffl-Platz ist der Kindergarten. Dieser soll modernisiert und bis zum Kindergartenjahr 2019/20 um eine dritte Gruppe erweitert werden. Sollte weiterer Bedarf bestehen, gibt es zusätzlich eine Ausbaureserve für eine vierte Gruppe im Bereich des „Museums“. Barrierefreiheit soll ebenfalls gewährleistet werden.

Augustineum („Museum“)

Dieser noch erhaltene Teil des ehemaligen Schlosses wird bereits jetzt als Veranstaltungsort im Bereich Breitenfurt- West genutzt und erfreut sich großer Beliebtheit. Durch eine gemeinsame Erschließung von „Museum“ und Kindergarten und einen Aufzugseinbau soll die Barrierefreiheit gewährleistet werden und die Räumlichkeiten noch an Attraktivität gewinnen.

Forum Breitenfurt

Das „Forum Breitenfurt“ soll den Bereich vor dem Gemeindeamt bis zur Hirschentanzstraße umfassen. Die Mitte wird dabei der Schulhof mit dem neuen Spielplatz bilden. Geplant ist ein vielfältiger Spiel- und Bewegungsraum, der selbstverständlich auch zur öffentlichen Nutzung für die Breitenfurter Kinder zur Verfügung steht. An der Hirschentanzstraße soll ein Gebäude errichtet werden, das öffentliche Einrichtungen beherbergt. Ebenso soll in diesem Bereich ein neues Parkdeck entstehen. Daran schließt der Forumsoder Festplatz mit Veranstaltungsbühne und bepflanzten Sitzgruppen an.

Ein Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer durchzieht die gesamte Zentrumszone. Mit der Weiterentwicklung des Gemeindezentrums soll die Lebensqualität der Breitenfurter Bevölkerung weiter verbessert und Begegnung ermöglicht werden.

Claudia Janka-Chapo

Geschäftsführende Gemeinderätin

Investment für die Zukunft

Wichtiger Bestandteil der Koalitionsvereinbarung!

Der Generationenplan ist ein Projekt, das von der Koalitionsregierung priorisiert wurde. Die finanzielle Planung von Gemeindeprojekten ist im Rahmen der Gemeindeordnung und der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung geregelt. Änderungen in der Finanzplanung müssen mittels eines Nachtragsvoranschlages vorgenommen werden.

Nachtragsvoranschlag

Der 2. Nachtragsvoranschlag ist zwei Wochen vom 10. bis 24. September zur öffentlichen Einsichtnahme aufgelegen. In dieser Zeit können Stellungnahmen dazu abgegeben werden. Im 2. Nachtragsvoranschlag 2018 wurde die Restfinanzierung für den Entwicklungsplan und die dazugehörende Öffentlichkeitsarbeit sichergestellt. Die Arbeiten dazu erstrecken sich schon über mehrere Jahre. Begleitend dazu wurde ein zeitgemäßes Erscheinungsbild (CD /CI) für unsere Marktgemeinde erarbeitet.

Ein Intensiver Arbeitsprozess war notwendig!

Die Koalition hat in vielen gemeinsamen Arbeitssitzungen den örtlichen Input zu diesem, vom Raumplanungsbüro Arch. Dipl.-Ing. Reissner verfassten, Plan geliefert. Der Generationenplan stellt eine Vision für die zukünftige Entwicklung von Breitenfurt dar. Die Bürgerinnen und Bürger von Breitenfurt können so Einblicke in die von der Koalition gemeinsam mit einem Team von Fachleuten erarbeiten Zukunftsvorstellungen bekommen. Es geht aber auch darum, federführende Gestaltungsinstanz für unser Breitenfurt zu sein und diese für die Zukunft zu sichern. Unsere Heimatgemeinde hat viele Ressourcen, die durch den Blick auf das „Ganze“ gestärkt werden können: Wohnbedarf für unsere Jugend aber auch unsere ältere Generation; Plätze zum Feiern; Stärkung der Nahversorgung durch die Schaffung der Zentrumszone; Aktive Gestaltung im Bereich der Mobilität; Verschönerung des Ortsbildes; Sicherung und Anpassung der notwendigen Gemeindeinfrastrukturen; Attraktive Freizeiteinrichtungen. All diese Punkte sind wichtige Themen im Generationenplan. Unmittelbar damit verbunden ist die Entwicklung unserer Gemeindefinanzen. Impulse im Bereich der Nahversorgung aber auch die Möglichkeit für die Jugend im Ort zu bleiben oder wieder zurück nach Breitenfurt zu ziehen, bringt der Gemeinde Einnahmen.

Ausgaben für den Erhalt unserer Lebensqualität!

Ja es stimmt! so ein Plan und die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit kosten viel Geld. Geld das aber für ein schönes und Zeitgemäßes Breitenfurt investiert wird. Planungssicherheit und die Sicherung der Ressourcen für unsere Enkel sind uns wichtig. Wir wollen kein „Schlafender Ort“ werden. Was wir uns auch für die nächsten Generationen wünschen: „Breitenfurt ein Ort mit Zukunft auf den wir stolz sind“!

Wolfgang Schredl

Geschäftsführender Gemeinderat

Einladung zur Präsentation

Für unser Breitenfurt!

Nach dem Start einer breit angelegten Diskussion zu unserer Ortsentwicklung 2013, aus einer gemeindeweiten Umfrage entstanden, hat seit 2015 die Koalition der Volkspartei Breitenfurt mit den Sozialdemokraten den sogenannten „Generationenplan“ federführend auf den Weg gebracht.

Ich freue mich, dass wir ihn bald breit präsentieren und zur Diskussion stellen können!

Wozu brauchen wir den Generationenplan?

Wir wollen das Bild von Breitenfurt im Großen denken und für die nächsten Jahrzehnte zeichnen. Der Generationenplan soll unser ganzes Gemeindeleben bereichern und für jede BreitenfurterIn Vorteile bringen: kulturelle, gesellschaftliche und infrastrukturelle. Wir wollen nicht überaltern, wir schaffen Wohnraum, wir schaffen Begegnungsräume für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Pensionisten sowie Einkaufsflächen.

Wichtig ist uns, Anreize für eine Veränderung des Mobilitätsverhaltens-jeder soll und kann seinen eigenen Beitrag überdenken-zu fördern, durch eine attraktive Verknüpfung der verschiedenen Mobilitätsformen, wie z.B. BürgerInnen kommen mit dem Rad und steigen in den Bus um.

Der Generationenplan ist kein Versprechen, es ist eine Fülle von Ideen, gesammelt aus einer professionellen Auseinandersetzung mit dem Status Quo und Planungen für eine verträgliche Weiterentwicklung.

Wie ist die weitere Vorgehensweise, in der Raumordnung und bei konkreten Projekten?

Im Sinne einer vorausschauenden Planung sollen die öffentlichen Interessen bestmöglich gesichert werden, dies betrifft zu allererst die gemeindeeigenen Ressourcen, sehr wohl aber auch die gewidmeten Entwicklungsreserven der „Breiteneder Gründe“ in zentralörtlicher Lage, deren Bebauung an Bedingungen geknüpft ist. Der Generationenplan soll die Leitlinien für die weitere räumliche Entwicklung der Gemeinde vorgeben, die Ergebnisse sollen Bestandteil des örtlichen Raumordnungsplanes der Gemeinde werden.

In diesem Verfahren werden den Regeln des Landes-Raumordnungsgesetzes entsprechend alle Fachabteilungen wie für Umwelt, Raumordnung, Verkehr, Recht,…darüber befinden, folgend wird der Entwurf 6 Wochen lang öffentlich aufgelegt. Jede BürgerIn kann dazu Eingaben tätigen, jede Eingabe wird geprüft und behandelt, erst dann geht es zur Beschlussfassung in den Gemeinderat, danach zur Verordnung durch die NÖ Landesregierung.

Kommen Sie zu unseren Informationsveranstaltungen!

Ich freue mich, Sie am 12. und 13. Oktober begrüßen zu dürfen, um Ihnen dieses spannende Projekt näher zu bringen und Ihre Inputs dazu kennen zu lernen!

Ernst Morgenbesser

Bürgermeister

Wie alles begann

Als im Herbst 2012 DI Ernst Morgenbesser das Bürgermeisteramt von Ernst Herzig übernahm konnte wohl noch niemand ahnen welch visionäre und gestalterische Ideen in unserem neuen Bürgermeister steckten. Dies sollte sich aber sehr rasch ändern, denn bereits 2013 startete Ernst Morgenbesser einen Bürgerbeteiligungsprozess, wie er bis dato einzigartig in Niederösterreich war. Das Miteinander in den Vordergrund stellend, wurde die Breitenfurter Bevölkerung nach ihren Wünschen und Ideen für unseren Ort befragt. Die Umfrage zeigte ein deutliches Bild was den Breitenfurterinnen und Breitenfurter wirklich am Herzen liegt. Der Wunsch nach einem Badeteich war 54% der Befragten ein Anliegen, dicht gefolgt von der Schaffung eines Jugendtreffs(48%) und ein neuer Spielplatz (44%). Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs stellte für 77% der Befragten eine hohe Priorität dar. Ebenso der Wunsch nach Erhalt des Postpartners (68%) und der eines Kaffeehauses im Ort (60%). Als zentrales Anliegen ergab die Umfrage die Wichtigkeit nach leistbarem Wohnen für Jugendliche, Jungfamilien, AlleinerzieherInnen, aber auch Senioren.

Um die Machbarkeit der einzelnen Ideen professionell aufzuarbeiten und zu prüfen wurden gemeinsam mit der Niederösterreichischen Dorf- & Stadterneuerung und der Gemeinde21 Workshops ins Leben gerufen, bei welchen die Bevölkerung an der Weiterentwicklung der Umfrageergebnisse mitarbeiten konnte. Leider wurde dieses „neue Miteinander“ seitens der Breitenfurter Grünen von Anfang an torpediert. Durch Unwahrheiten wurde die Bevölkerung gezielt verunsichert.

Davon unbeeindruckt verfolgten die Breitenfurter Volkspartei und die Breitenfurter Sozialdemokraten den Weg des Miteinanders. Durch Schaffung eines Kernteams, unter Einbeziehung der Breitenfurter Grünen, wurde weiter an der Umsetzung der Wünsche und Ideen unserer Bevölkerung gearbeitet. So konnte der Wunsch nach einer Busverbindung nach Pressbaum/Tullnerbach in Kooperation mit dem VOR umgesetzt werden. Mit der neuen Hofer-Filiale konnte die Schließung des ehemaligen Zielpunktes mehr als kompensiert werden. Auch die Eröffnung der Auszeit, auf Privatinitiative von Gerhard Schlosser, bescherte den BreitenfurterInnen ein Kaffeehaus.

Verkehrsumfragen wurden durchgeführt und mit dem Bezirksvorsteher des 23. Bezirkes nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Kleine Verbesserungen hinsichtlich Ampelschaltung an der Kreuzung Willergasse/Breitenfurterstraße wurden erwirkt. Das Projekt „Neue Wartehäuschen“ für unseren Ort konnte gemeinsam mit Gemeinde21 auf Schiene gebracht werden und befindet sich augenblicklich in der Evaluierungsphase. Besonders erfreulich ist, dass wir gemeinsam mit dem Koalitionspartner SPÖ leistbares/junges Wohnen für unsere BreitenfurterInnen auf gemeindeeigenem Grund, vis-a-vis vom Gemeindearzt Dr. Hahn, verwirklichen konnten und der erste Bauabschnitt im Herbst kommenden Jahres fertiggestellt wird. Genauso wie dem Wunsch nach einem zeitgemäßen Kinderspielplatz Rechnung getragen wurde und dessen Umsetzung vor dem Gemeindeamt unmittelbar bevorsteht.

Auch in Sachen Umwelt konnten bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden. Seien es die Photovoltaikanlagen auf den gemeindeeigenen Betrieben, oder der Tag der Artenvielfalt, der in enger Kooperation mit dem Biosphärenpark Wienerwald veranstaltet wurde. Gemeinsam mit dem Land NÖ konnte eine Förderung für E-bikes verhandelt werden und damit der Ausbau der sanften Mobilität weiter vorangetrieben werden. Im Bereich Hochwasserschutz war die Digitalisierung des Flächenwidmungsplanes mit der Erhebung der Gefahrenzonen sehr hilfreich und in enger Kooperation mit den Österreichischen Bundesforste und der Forstdirektion der Stadt Wien konnten erhebliche Verbesserungen für die Breitenfurter Bevölkerung erreicht werden.

Sie sehen, viel wurde von den Wünschen bereits abgearbeitet, aber darauf wollen wir uns nicht ausruhen und so haben wir in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch einiges für Breitenfurt vor. Deshalb möchten wir Sie am 12. Und 13. Oktober einladen Teil unserer Ideen und Visionen zu werden und gemeinsam mit Experten die Zukunft Breitenfurts zu diskutieren. Denn „wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt“. Michael Heiplik Gemeinderat

Ein Schiff wird kommen...

Alles Gute zum Geburtstag

Protokoll der dritten Kernteamsitzung vom 18.03.2014

Protokoll der zweiten Kernteamsitzung vom 25.11.2013

Termine und Orte der B.EP Arbeitsgruppen, Beginn jeweils um 19:00 Uhr

AG Soziales und Kultur

20.2.2014 GH Kühmayer

 

AG Wirtschaft & Nahversorgung

13.2.2014 GH Kühmayer

 

AG Umwelt, Energie & Mobilität

11.2.2014 GH Grieche

 

AG Jugend

18.2.2014 GH Schöny

Protokoll der ersten Kernteam-Sitzung am 14.11.2013

Breitenfurter Entwicklungsplan - JA zur fairen Diskussion - NEIN zu Fehlinformation und Panikmache

B.EP - Auftaktveranstaltung

Am Donnerstag, dem 3. Oktober lud Bürgermeister Dipl. Ing. Ernst Morgenbesser zur Auftaktveranstaltung „Breitenfurter Entwicklungsplan“ in die Mehrzweckhalle ein. Das Team der Gemeinde21 rund um Frau Christine Hofbauer informierte und präsentierte das Projekt „Niederösterreichische Dorf- und Stadterneuerung“.

Unser Herr Bürgermeister nahm in seinem Vortrag unter anderem Bezug auf die jüngst verbreiteten Gerüchte um die Verbauung der EVN-Wiese:

1. Im Breitenfurter Entwicklungsplan B.EP geht es um die Förderung aller Ortsteile.

2. Im überregionalen und örtlichen Raumordnungsprogramm sind für Breitenfurt genau begrenzte Baulandflächen definiert.

Grenzenloses Wachstum ist reine Polemik, es wird kein m² neu als Bauland gewidmet.

3. Rund die Hälfte der ca. 10 Hektar EVN Wiese ist seit den 70 Jahren als Bauland Kerngebiet Aufschließungszone gewidmet. 4 Hektar bleiben für immer grün, die Baulandfläche selber beträgt rund 0,25 % der Breitenfurter Wald- und Wiesenflächen.

4. Derzeit gibt es dafür keinen Bebauungsplan, d. h. allein der Gemeinderat beschließt, was, wann, wie gebaut werden darf.

Für die Aufschließung gibt es Bedingungen: Bedarfsdeckung, Verkehrslösung und Einfügung in die Ortsstruktur.

Bürgermeister Ernst Morgenbesser unterstrich nochmals, wofür er und die Volkspartei Breitenfurt stehen:

1. Die wunderschönen und schützenswerten Wald- Wiesenflächen von Breitenfurt bleiben erhalten

2. Wir halten uns an die bestehenden Beschlüsse.

3. Die Grünen sprechen von Rückwidmung - Wir greifen keine privaten Eigentumsrechte an, auch Ihre Bauparzelle ist sicher!

4. Wir garantieren, dass dort keine Hochhäuser, keine Villenparzellen und keine Beton- und Asphaltwüste und auch keine Verstädterung entstehen.

5. Eine künftige Aufschließung wird nur mit einer bedarfsgerechten Verkehrslösung erfolgen.

Abschließend wurden alle BreitenfurterInnen eingeladen, nachzudenken und zu planen, diese bedeutende und zentral gelegene Ressource sinnvoll für die Zukunft Breitenfurts enkelfähig einzusetzen, zum Beispiel: für leistbares Wohnen, damit BreitenfurterInnen auch im Ort bleiben können, für Arbeiten und Einkaufen, um weniger auspendeln zu müssen, für Begegnung und Freizeit, für Jung und Alt, zu Fuß von zwei Dritteln der BreiterfurterInnen zu erreichen.

(alle Fotos finden Sie in unserer Fotogalerie)

Einladung zur B.EP- Auftaktveranstaltung

Wir laden herzlich ein, regelmäßig in den Arbeitsgruppen aktiv mitzuarbeiten! Starten wir gemeinsam in die Zukunft bei der

B.EP- Auftaktveranstaltung am 3. Oktober 2013 ab 19 Uhr, Ort: Halle, Schulgasse  1

Die Veranstaltung wird von den Experten der Aktion "Gemeinde 21" moderiert.

Sie werden uns in Folge beim gesamten B.EP- Planungsprozess unterstützen und nicht zuletzt wertvolles Wissen u.a. über Förderungsmöglichkeiten für einzelne geplante Projekte einbringen.

B.EP- Der Breitenfurter EntwicklungsPlan - Die Umsetzung

Im Rahmen der Initiative "BREITENFURT .2023"- Miteinander Breitenfurt gestalten" haben wir in Zukunftsworkshops und mit Hilfe der Umfrage Ideen der Breitenfurterinnen und Breitenfurter für die Zukunft unserer Gemeinde gesammelt.

Mit dem Breitenfurter EntwicklungsPlan, kurz B.EP, wollen wir jetzt diese Ideen gemeinsam in die Tat umsetzen.

B.EP- Arbeitsgruppen

Der B.EP wird unter dem Dach der Aktion "Gemeinde 21" (NÖ Dorf- und Stadterneuerung) von Vertretern der Gemeinde gemeinsam mit engagierten Breitenfurterinnen und Breitenfurtern in vier Arbeitsgruppen zu den Themen

•Soziales/Kultur

•Wirtschaft

•Umwelt und

•Jugend

erarbeitet.

Wichtige Fragen und Antworten zum B.EP (Breitenfurter EntwicklungsPlan)

Was genau ist eigentlich der B.EP?

Der Breitenfurter EntwicklungsPlan, kurz B.EP, ist das zukunftsweisende Gemeindeentwicklungsprojekt für Breitenfurt für die nächsten zehn Jahre. Eine wichtige Grundlage sind die Zukunftsvorstellungen der BreitenfurterInnen aus dem Projekt BREITENFURT.2023. Der B.EP entsteht aus einer Gesamtbetrachtung aller Ortsteile mit ihren spezifischen Charakteristiken, bestehenden Infrastrukturen und wünschenswerten Entwicklungsmöglichkeiten.

Wer entwirft den B.EP?

Unter dem Motto "Miteinander Breitenfurt gestalten" sind alle BreitenfurterInnen eingeladen, aktiv und regelmäßig in den Arbeitsgruppen mit zu arbeiten. Die gesamte Projektentwicklung wird zudem von einem Team der "Gemeinde 21" (ein Baustein der NÖ Dorferneuerung) moderiert und begleitet. Der komplette B.EP wird innerhalb eines Jahres ausgearbeitet. Danach stimmen Sie persönlich im Rahmen einer Volksbefragung über den B.EP ab.

Wie soll die Umsetzung des B.EP finanziert werden?

Die Finanzkraft der Gemeinde muss auf jeden Fall gestärkt werden, um die wünschenswerten Projekte verwirklichen zu können. Dazu setzen wir die bestehenden Ressourcen wirksam ein: Die Aufschließung bestehender Baulandflächen und gezielte Impulse zur Ansiedelung von Betrieben erhöhen die Gemeindeeinnahmen. Weiters könnten Eigentümer (wie z.B. Wohnbau-Genossenschaften) in Zukunft bestimmte Infrastrukturkosten (Winterdienst, Betrieb, Instandhaltung etc.) selbst tragen. Nicht zuletzt werden wir selbstverständlich alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen.

Gemeinderat beschließt einstimmig den Breitenfurter Entwicklungsplan (BEP)

Am Montag, den 16. September, beschloss der Gemeinderat nach eingehender Debatte einstimmig, die Ergebnisse der Befragung im Rahmen von Breitenfurt.2023 vom Mai in den Breitenfurter Entwicklungsplan (BEP) zu gießen.

Über 2100 Bürgerinnen und Bürger hatten sich im Mai an der Umfrage im Rahmen des Projekts Breitenfurt.2023 beteiligt und ihre Prioritäten für die Zukunft mitgeteilt.

Einige Ideen werden sehr rasch umgesetzt:

So wird schon in diesem Winter ein eigener Eislaufplatz vor der Volksschule bereitstehen.

Ebenso werden die ersten Schritte für einen neuen Jugendtreff gesetzt.

Für das angeregte Fotovoltaikprojekt mit Bürgerbeteiligung wird eine Gemeindewiese zur Verfügung gestellt.

Alle Ideen müssen auf Wirksamkeit und Finanzierbarkeit im Rahmen des Breitenfurter Entwicklungsplans (BEP) geprüft und bewertet werden. Die ausgewählten Projekte sollen schrittweise bis 2023 und darüber hinaus umgesetzt werden.

Zusammenarbeit mit „Gemeinde 21“ ein Baustein der NÖ Dorferneuerung Die Experten des Landes unterstützen die Gemeinde um neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden.

In vier Arbeitsgruppen werden die Bereiche Soziales und Kultur, Wirtschaft, Umwelt sowie Jugend bearbeitet und zu einem Plan für ganz Breitenfurt zusammengefasst.

Im Herbst 2014 sollen die Ergebnisse dann noch in einer Volksbefragung allen BürgerInnen zur Zustimmung vorgelegt werden.

Bürgermeister Ernst Morgenbesser freut sich über die einstimmige Unterstützung seines Projekts: „Der gemeinsame Entwicklungsprozess steht im Vordergrund, um miteinander den Weg in die Zukunft zu gehen.“

Stellungnahme vom Liesinger Bezirksvorsteher zum Stauchaos vom 4. Sept. 2013

Bezirksvorsteher von Liesing, Gerald Bischof: "Es gab da leider eine technische Störung der Ampelanlage Breitenfurter Straße / Willergasse die laut der zuständigen Magistratsabteilung am selben Tag behoben werden konnte. Das Techniker sagen, dass dies in keinem Zusammenhang mit den Umbauarbeiten stand, sondern eher Murphys Gesetz entsprach. Ich hoffe sehr, dass die Verkehrsplaner Recht behalten und die Umbauten bei den Kreuzungen Breitenfurter Straße Willergasse und Rodauner Straße positive Wirkung zeigen. Die Praxis der nächsten Wochen wird das zeigen."

Verspätung der Verbesserungen unserer Öffis Laut der Planungsabteilung des Verkehrsverbundes Ost-Region ist für unseren Einzugsbereich folgender Status gegeben:

Die Linie 354 von Liesing nach Breitenfurt ist eine von jenen Linien, deren Verkehrsleistung derzeit im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens des VOR vergeben wird. Das Verfahren ist derzeit noch im Gange .

Jetzt ist geplant, dass die neuen Fahrpläne nicht zum Schulbeginn sondern erst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 umgesetzt werden. Im neuen Fahrplan der Linie 354 gibt es die von uns BreitenfurterInnen vehement geforderte Optimierung der Anschlüsse von und zur Bahn in Liesing. Das Umsteigen wird zu jeder Tageszeit mit einer angemessenen Umsteigezeit von ca. 5 Minuten möglich sein.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte: Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH Management für Wien, Niederösterreich und Burgenland A-1150 Wien, Europaplatz 3/3

www.vor.at - www.vvnb.at

 

BREITENFURT.2023 – Verkehrsprobleme lösen

Die Baumaßnahmen zur Optimierung des Verkehrsflusses an der B13, Breitenfurter Straße in den Kreuzungsbereichen Willergasse und Rodauner Straße sind in vollem Gange.

Es handelt sich hier um einen Meilenstein für die Verkehrssituation. Es freut mich, dass die Breitenfurter Unterschriftenaktion eine gemeinsame Lösung zwischen NÖ und Wien beschleunigt hat.

Unsere Aktivitäten schreiten voran: In sehr konstruktiven Gesprächen am 14. 6. 2013 zwischen Land NÖ, Magistrat Wien, Bezirksvorsteher Bischof von Liesing, Bgm Wimmer von Laab und Bgm Morgenbesser von Breitenfurt wurden weiterführende Maßnahmen festgelegt.

1. Verkehrszählung im September und Analyse der Verkehrsströme, um einen möglichst exakten und aktuellen Überblick über das Verkehrsgeschehen zu erhalten. Die beiden Schulstandorte St. Christiana und Kalksburg werden dabei besonders berücksichtigt.

2. Welche Maßnahmen können Abhilfe schaffen?

3. Der Bereich vom Laaber Spitz bis Kalksburg wird dahingehend untersucht, ob und wie eine Busspur – ein eigener Buskorridor umgesetzt werden kann. Hiezu wird eine Potenzialanalyse – vergleichbar der Variantenuntersuchung Öffentlicher Verkehr in Kaltenleutgebener Tal erstellt (zusätzliche Fahrgäste, Kosten, Nutzen).

Wir halten Sie am Laufenden!

Bgm Dipl. Ing. Ernst Morgenbesser

BREITENFURT.2023 – Nachhaltige Nutzung unserer Chancen

Änderung bestehendes Bauland Sondergebiet Restaurant in Bauland Betriebsgebiet an der Laaber Straße für Betriebsansiedlungen

Was im Großen für die Bezirksentwicklung gilt, hat auch seinen Sinn bei der Entwicklungsplanung von Breitenfurt im Rahmen der verordneten Möglichkeiten. Wir wollen die Reserven für siedlungsverträgliche Betriebe und unter dem Schutz der Grünräume nutzen.

Aufgrund konkreter Nachfragen von Firmen hat die Volkspartei Breitenfurt im Gemeinderat am 26.6. 2013 beantragt, eine seit Jahren als Bauland gewidmete Fläche von rund 1 Hektar zwischen Laaber Bach und B13 vis a vis der bestehenden Gewerbezone von Bauland Sondergebiet Restaurant auf Bauland Betriebsgebiet zu ändern.

Der Beschluss erfolgte mit den Stimmen der Volkspartei und der Freiheitlichen unter folgenden Vorgaben:

1. Schritt: Erarbeiten der Grundlagen und Abstimmung mit den zuständigen Dienststellen des Amtes der NÖ Landesregierung durch die beauftragten Ziviltechniker

2. Schritt: Detaillierung des Bebauungsplanes

3. Vereinbarung mit dem Grundeigentümer aufgrund derer die Gemeinde bei einer passenden Betriebsansiedlung die Änderung auf Bauland-Betriebsgebiet durchführt.

Dadurch werden die optimale Verwertung, Umweltverträglichkeit und nachhaltiger Nutzen für die Gemeinde (z.B. Aufschließungsabgaben und Kommunalsteuern) bei Betriebsansiedelungen gewährleistet.

Bgm Dipl. Ing. Ernst Morgenbesser

BREITENFURT.2023 - Regionale Leitplanung

Alle Gemeinden des Bezirkes Mödling sollen gemeinsam einen Entwicklungsplan für den Bezirk erarbeiten. Er soll das geltende Raumordnungsprogramm aktualisieren.

Bei der Bürgermeisterkonferenz am 1.7. 2013 habe ich für Breitenfurt unsere Interessen für die weitere Vorgangsweise eingebracht:

1. Grundsätzliche Bereitschaft uns in die regionale Leitplanung des Bezirkes Mödling einzubringen, um eine bestmögliche Entwicklung unseres Ortes unter dem Druck der Wachstumsintensität von der Stadt Wien und ihrem Umland zu gewährleisten.

2. Räumliche Differenzierung, weil die Wienerwaldgemeinden andere Probleme als die boomenden Südbahngemeinden haben.

3. Keine Eingriffe in bestehende Rechtsansprüche wie z.b. im Raum stehende rückwirkende Kontingentierungen für Siedlungs- und Verkehrsentwicklung. Breitenfurt hat festgelegte Grenzen für die Siedlungsentwicklung, Breitenfurt hat als „Nachbargemeinde“ die Stadt Wien.

4. Abgestimmte Struktur der Prozesse und Spielregeln für die Abstimmung, damit kleine Gemeinden wie Breitenfurt nicht unter die Räder kommen.

Es wurde beschlossen, dass unter Federführung von Labg. Bgm von Perchtoldsdorf Martin Schuster ein entsprechender Text als Grundlage für einen Gemeinderatsbeschluß für die Zusammenarbeit im Projekt einer Regionalen Leitplanung für den Bezirk Mödling erarbeitet wird.

Ich sehe darin die Chancen insbesonders in den NÖ – Wien grenzüberschreitenden Entwicklungsfragen gemeinsame Ziele zu definieren und handlungsorientierte Pläne zu entwickeln, z.b. Vernetzung von Grün-und Freizeiträumen, Mobilitätsmanagement z.b. Buslinien, Umsetzungspartnerschaften, dazu gehören auch regionale Finanzierungsmodelle.

Bgm Dipl. Ing. Ernst Morgenbesser

Breitenfurt.2023 - so geht es weiter

Als Bürgermeister sehe ich in der Bewertung dieser Themen durch die Breitenfurter Bürgerinnen und Bürger einen Auftrag für die Zukunft. Aber ich fühle mich auch verpflichtet mit den Gemeindegeldern vernünftig und nachhaltig zu wirtschaften. Ganz im Sinne der Initiative BREITENFURT.2023 werden wir daher die Umfrageergebnisse sorgfältig im Hinblick auf Finanzierbarkeit und Realisierbarkeit prüfen und anschließend miteinander parteiübergreifend die besten Entscheidungen für Breitenfurt treffen. Fest steht, dass konkrete Projekte bereits im Herbst bei unserer Budgetplanung sowohl für das Jahr 2014 als auch in der mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinde von Bedeutung sein werden.

Herzliche Grüße

Bürgermeister Ernst Morgenbesser

 

Das Ergebnis der Meinungsumfrage Breitenfurt.2023 durch Karmasin (einfach anklicken) präsentiert im Rahmen des Tages der offenen Tür der Marktgemeinde Breitenfurt

TAG DER OFFENEN TÜR - PRÄSENTATION DER MEINUNGSUMFRAGE BREITENFURT.2023

Im Rahmen des am Samstag, dem 15. Juni 2013, stattgefundenen Tag der offenen Tür der Marktgemeinde Breitenfurt präsentierte unser Herr Bürgermeister Dipl. Ing. Ernst Morgenbesser gemeinsam mit Frau Dr. Karmasin die Ergebnisse der Meinungsumfrage Breitenfurt.2023, in der alle Breitenfurterinnen und Breitenfurter ab dem vierzehnten Lebensjahr zur Zukunft ihre Gemeinde befragt wurden.

Breitenfurter Zukunftsdialog - überzeugende Rücklaufquote bei der Umfrage

Die zweite Phase des Gemeindeprojektes für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft erbrachte bis zum 24. Mai 2013 sensationelle …. rückbeantwortete Fragebögen, dazu werden noch die mit Poststempel 24.05.2013 dazukommen.

Alle die sich aktiv beteiligt haben – und ich hoffe noch viel mehr – werden gespannt die Präsentation der Auswertung erwarten.

Dazu ergeht die herzliche Einladung zum Tag der offenen Tür am Samstag 15. Juni 2013, 10.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

Herzlich willkommen!

Bürgermeister Dipl. Ing. Ernst Morgenbesser

Breitenfurter Zukunftsdialog - wie geht es jetzt weiter?

Aus den bei den Workshops gewonnenen Erkenntnissen wird von allen Parteien in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Karmasin ein Fragebogen erstellt.

Vom 13. bis 24. Mai werden alle BreitenfurterInnen ab dem 14. Lebensjahr via Fragebogen vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin nach ihrer Meinung und ihren Prioritäten befragt.

Am Samstag, dem 15. Juni 2013, wird das Ergebnis der Umfrage im Rahmen der Veranstaltung „Tag der offenen Tür der Marktgemeinde Breitenfurt“ von Bürgermeister Dipl.-Ing. Ernst Morgenbesser präsentiert.

Die Meinung der Breitenfurterinnen und Breitenfurter für die Zukunft unserer Gemeinde ist uns wichtig, denn wir wollen Miteinander Breitenfurt.2023 gestalten !!!

Breitenfurter Zukunftsdialog

3. Zukunftsdialog zu den Themen: Freizeit, Kultur, Sport und Begegnung

Großes Interesse auch beim dritten und letzten Workshop: Am Dienstag kamen viele interessierte Breitenfurterinnen und Breitenfurter ins Gasthaus Kühmayer, wohin Bürgermeister Dipl.-Ing. Ernst Morgenbesser zum dritten Workshop „Breitenfurt 2023 miteinander gestalten“ eingeladen hat – Die Themen: Freizeit, Kultur, Sport und Begegnung.

Bürgermeister Dipl.-Ing. Ernst Morgenbesser begrüßte als Impulsredner diesmal Mag. Hermann Dikowitsch, den Leiter der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich.

Mag. Dikowitsch gab einen Überblick über die Aktivitäten des Landes in diesem Bereich und zeigte die Entwicklungsmöglichkeiten und Trends auf. Breitenfurts Kulturlandschaft bezeichnete er als eine eher "brave". Damit bestünde aber Raum für neue kreative Ansätze. Entscheidend sei dabei aber die USP (Unique Selling Proposition), also etwas Herausragendes bzw. Einzigartiges, das unbedingt vorhanden sein muss. Die Nähe zu Wien sei zwar einerseits ein Problem, da viele Ihr Kulturprogramm in der Bundeshauptstadt konsumieren, andererseits aber auch eine Chance, da damit eine große Anzahl potentieller Besucher in unmittelbarerer Nähe wohnt. Das Angebot müsse einfach stimmen, dann können sich auch Umwegrentabilitäten für die örtliche Gastronomie und Wirtschaft ergeben.

Auch die Besucher des Workshops waren wieder eingeladen, ihre Vorschläge einzubringen. Dabei wurden am häufigsten genannt:

- im Kulturbereich: die Förderung alternativer Kunst, Lesungen, Konzerte und die Schaffung Kulturzentrums

- im Bereich Sport: der Ausbau des Radwegenetzes und der Wanderwege

- im Bereich Freizeit ein Schwimmteich, ein Ausbau der Spielplätze und ein Naturlehrpfad

- und im Bereich Begegnung der Wunsch nach einem Kaffeehaus und einem Jugendtreff

Mit diesem Workshop wurde die Vorbereitungsphase für die Meinungsumfrage abgeschlossen.

An den drei Themenabenden haben gut 300 Personen teilgenommen und ihre Meinungen und Ideen in den Zukunftsdialog eingebracht.

Herzlichen Dank an Alle, die sich die Zeit zur Teilnahme genommen haben!

2. Zukunftsdialog zu den Themen: Nahversorgung, Wohnen und Wirtschaft

Sehr großes Interesse beim zweiten Workshop: Am Dienstag kamen weit über hundert interessierte Breitenfurterinnen und Breitenfurter zum Griechen im Gasthaus Grüner Baum, wohin Bürgermeister Dipl.-Ing. Ernst Morgenbesser zum zweiten Workshop „Breitenfurt 2023 miteinander gestalten“ eingeladen hat – Die Themen: Nahversorgung, Wohnen und Wirtschaft.

Dr. Cordula Cerha von der Wirtschaftsuniversität informierte zunächst über die allgemeine Situation im Wiener Umland. Im Bezirk Mödling gibt es nach wie vor einen starken Zuzug insbesondere aus Wien. Interessant ist dabei die Tatsache, dass Breitenfurt im niederösterreichischen Kaufkraftranking zwar unter den Top Ten rangiert, aber fast 90% dieser Kaufkraft nicht im Ort verbleibt, weil die örtliche Versorgungslage nicht gut ist. Daher muss man gewisse Distanzen in Kauf nehmen (Liesing, Auhof, Vösendorf etc.), die meistens mit dem Auto zurückgelegt werden. Dadurch wird die sehr hohe Lebensqualität im Ort etwas beeinträchtigt.

Dazu musste Bürgermeister Morgenbesser leider auch mittteilen, dass die Post AG, trotz massiver Aktivitäten seitens der Gemeinde und über fünftausend gesammelter Unterschriften das Postamt nun doch schließen wird, und – sollte kein Postpartner gefunden werden - die Gemeinde eine Lösung finden muss. Morgenbesser will vom Ziel, Breitenfurt als Wohlfühlgemeinde auszubauen nicht abweichen: „Aber wo immer wir als Gemeinde einspringen müssen, werden finanzielle Mittel gebunden, die uns anderswo nicht zur Verfügung stehen.“

Die Teilnehmer konnten wieder ihre eigenen Vorschläge einbringen: ganz oben rangierte diesmal der Wunsch nach einem Kaffeehaus, das als zusätzlicher Treffpunkt neben den Wirtshäusern sehr willkommen wäre. Auch ein erweitertes Angebot bei der Nahversorgung, auch im Ortsteil West wäre wünschenswert.

Zum Thema Wohnen wurde auf den steigenden Bedarf an leistbaren Wohnungen für junge Menschen verwiesen.

Beim Thema Wirtschaft wurde angeregt, die Ansiedelung von Gewerbebetrieben, die keine Emissionen bringen, zu fördern und brachliegende Gewerbegrundstücke für Investoren attraktiv zu machen.

Bürgermeister Dipl.-Ing. Ernst Morgenbesser bedankte sich für das große Interesse und die rege Teilnahme und griff ein Zitat der Referentin auf: "Die Zukunft wird so aussehen, wie wir sie gestalten - Breitenfurt ist ein Dorf mit Herz, aber wir können ruhig am Gesicht arbeiten.

Abschließend meinte unser Herr Bürgermeister: "Ich freue mich schon auf den 3. Zukunftsworkshop, welcher kommenden Dienstag, 23. April um 19:00 Uhr im Gasthaus Kühmayer stattfindet“.

Alle Fotos der Veranstaltung finden Sie in der Fotogalerie

 

1. Zukunftsdialog zu den Themen Umwelt, Katastrophenschutz, Energie und Mobilität

Großes Interesse bei ersten Workshop Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Gasthaus Schöny wohin Bürgermeister Ernst Morgenbesser zum ersten Workshop „Breitenfurt 2023 miteinander gestalten“ einlud.

Dr. Fred Luks hatte in seinem Einleitungsreferat die Themen Wachstum und Nachhaltigkeit angesprochen. „Wachstum bedeutet nicht immer mehr Lebensqualität“ meinte der Ökonom und Buchautor, und “Wir müssen unsere Lebensqualität so erhalten, dass wir die unserer Kinder nicht gefährden“.

Ernst Morgenbesser wies auf das Ziel, Breitenfurt als Wohlfühlgemeinde weiter auszubauen hin. „Mir ist es deshalb wichtig, die Bürgerinnen und Bürger in die Zukunftsgestaltung einzubinden. Deshalb haben wir dieses Projekt begonnen.“

Von den Teilnehmern wurden Vorschläge zu den einzelnen Themen gesammelt und nach Prioritäten geordnet. So ist etwa im Bereich Mobilität der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes das meistgenannte Anliegen, im Bereich Energie der Ausbau der Fotovoltaik. In vielen Wortmeldungen von BürgerInnen aber auch von Mitgliedern des Gemeinderates wurden einzelne Aspekte intensiv diskutiert.

Bürgermeister Morgenbesser bedankte sich abschließend für die rege Teilnahme und konstruktive Diskussion. „Ich bin sehr froh, dass keine Parteipolitik betrieben wurde und alle zusammenarbeiten wollen. Das stimmt mich für die nächsten beiden Workshops zuversichtlich!“

Alle Fotos findet ihr in der Fotogalerie

Zukunftsdialog Breitenfurt 2023 - Bürgermeister Dipl.-Ing. Ernst Morgenbesser

Ein Wahlspruch wird Realität: Miteinander „Breitenfurt 2023“ gestalten

Bereits mit Ernst Herzig hatte unser Team Gelegenheit die Gemeinde mitzugestalten. Jetzt, zu Beginn meiner Amtszeit als Bürgermeister, möchte ich gemeinsam mit Vizebürgermeister Wolfgang Schredl einen Nachdenkprozess für die Zukunft Breitenfurts in Gang bringen. In diesen sind auch alle Gemeindevertreter eingebunden. Ziel ist eine besondere Umwelt- und Lebensqualität, mit ausgewogener Entwicklung der Ortsteile und einem ausgewogenen Haushalt für Breitenfurt zu erreichen und damit zur Vorzeigegemeinde zu werden.

Neue Art der BürgerInnenbeteiligung

Diesen Zukunftsdialog beschloss der Gemeinderat auf unsere Initiative hin einstimmig am 18.03.2013. Unter dem Titel „Breitenfurt 2023“ startet eine neue Art der BürgerInnenbeteiligung und Begegnung für Breitenfurt. Diese Denkinitiative nutzt das gesamte Potential an Kreativität, Phantasie und Kompetenz unseres Ortes. Die umfassende Beschäftigung aller BürgerInnen mit relevanten Zukunftsthemen wird Breitenfurt nachhaltig und als attraktiven Lebensraum für Jung und Alt weiter entwickeln. Alle politischen Fraktionen sowie alle BreitenfurterInnen sind eingeladen, Anregungen, Wünsche und Fragen einzubringen und mitzudiskutieren.

Im Frühjahr veranstaltet die Gemeinde Breitenfurt dazu Zukunftsworkshops und führt eine Umfrage zu „Breitenfurt 2023“ durch.

Zukunftsworkshops

Diese sind in 3 Themenblöcke zusammengefasst:

• Umwelt, Katastrophenschutz, Energie & Mobilität

• Nahversorgung, Wohnen & Wirtschaft

• Freizeit, Kultur, Sport & Begegnung

Jeder Block wird an einem gesonderten Themen- und Ideenabend behandelt. Nach einem Kurzvortrag eines Experten mit neuen Denkanstößen, soll von den Anwesenden über die Themen diskutiert werden. Die wichtigsten Erkenntnisse über Wünsche und Bedürfnisse der BreitenfurterInnen dienen als Basis zur Gestaltung des Fragebogens für die geplante Umfrage.

Umfrage

Alle BreitenfurterInnen ab dem 14. Lebensjahr können sich durch die Teilnahme an der Umfrage in den Visionsprozess einbringen. Die Ergebnisse sollen aufzeigen, welche Themen künftig von Bedeutung sind. Auf dieser Basis werden konkrete Ideen für die Zukunft der Gemeinde entwickelt werden.

Die Umfrage wird von Karmasin Motivforschung GesmbH vorbereitet, vom 13. bis zum 24. Mai 2013 durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse der Umfrage werden beim „Tag der offenen Tür“ der Gemeinde, am 15. Juni 2013, präsentiert.

Umsetzung

Auf Grundlage der Umfrageergebnisse werden Chancen, Nutzen und Risiken der einzelnen Vorschläge bewertet und Prioritäten für die Maßnahmen festgelegt. Wesentlich ist die Prüfung der Realisierbarkeit unter Beachtung der mittelfristigen finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde. Diese Maßnahmenpakete sollen dann in der Finanzplanung für 2014 bereits berücksichtigt werden.

Miteinander „Breitenfurt 2023“ gestalten!

Ich lade Sie herzlich ein, sich kreativ einzubringen und verantwortungsvoll für die nachfolgende Generation zu handeln: Miteinander „Breitenfurt 2023“ gestalten!